Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) fördert mit insgesamt 220 Millionen Euro den Aufbau eines Initialnetzes von Wasserstofftankstellen für Nutzfahrzeuge und die Anschaffung von Nutzfahrzeugen mit Wasserstoffantrieb. Ziel ist ein verlässlicher Markthochlauf und mehr Klimaschutz im Schwerlastverkehr. Die Projektförderung wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.
Im Mittelpunkt steht eine kombinierte Förderung, die die Errichtung öffentlich zugänglicher Wasserstofftankstellen mit der Beschaffung von Nutzfahrzeugen mit Wasserstoffantrieb kombiniert. Dieser Ansatz stellt sicher, dass neue Tankstellen von Beginn an über eine ausreichende Grundauslastung verfügen und Speditions- sowie Logistikunternehmen gleichzeitig eine verlässliche Betankungsmöglichkeit vorfinden. Wasserstofftankstellen müssen die Anforderungen der europäischen AFIR-Verordnung erfüllen; förderfähig sind bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Neufahrzeuge der Klassen N2 und N3 mit wasserstoffbasiertem Antrieb (Brennstoffzelle oder Verbrenner) können mit bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Investitionsmehrausgaben gegenüber einem vergleichbaren Dieselfahrzeug bezuschusst werden.
Die Antragstellung ist zwischen dem 15. März 2026 und dem 30. Juni 2026 möglich.
